Klettern an der Boulderwand

Unter Bouldern versteht man das Klettern ohne Seil und Gurt in Absprunghöhe an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden. Es war ursprünglich eine Trainingsform für Sportkletterer, hat sich aber mittlerweile zu einer eigenen Sportart entwickelt. Früher mussten wir in eine Kletterhalle oder an den Fels gehen, um mit unseren Kindern und Jugendlichen zu klettern. Im Zuge der Renovierung des ZIS Paulusgasse haben wir erreicht, dass wir in der Schule eine Boulderwand bekommen, die ganz auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist:

  • Große, kindgerechte Griffe, um Ringbandverletzungen zu vermeiden.
  • Große Tritte, damit auch Neulinge Erfolge haben und sich mehr auf die Füße als auf die Hände konzentrieren.
  • Für Fortgeschrittene gibt es natürlich auch kleinere Griffe und Tritte.
  • Kleinerer Loch-Raster als üblich, also geringerer Abstand zwischen den Griffen, um Routen besser an kleine und ungeübte Kinder anpassen zu können.
  • Großzügiger Sturzraum auf dicken Matten.
  • Die Möglichkeit, unsichere Kinder – trotz der geringen Höhe der Wand – mit einem Seil von oben zu sichern.
  • Glatte Oberfläche der Wand, um Schürfwunden zu vermeiden.
  • Und das Beste: Die Neigung der Wand kann elektrisch verstellt werden!