„Meine Untersuchung zeigt, dass das Boxtraining ein sportpädagogisch nutzbares Mittel ist, um aggressives Verhalten von Schülern zu modifizieren und somit Gewalt vorzubeugen. Das Boxtraining macht den Schülern Spaß und bietet eine willkommene Abwechslung zum konventionellen Sportunterricht.“

(Markus Regele in seiner Arbeit „Gewaltprävention im Sportunterricht – Schüler fordern und fördern durch Boxtraining“, 2002)

Boxtraining in der Schule

  • ist nicht nur ein ausgezeichnetes Ganzkörpertraining, sondern fördert soziales Lernen, Kameradschaft, Respekt und Fairness

  • schafft eine unterhaltsame Freizeitbeschäftigung, die Erziehungsmängeln und Sportmüdigkeit der Kinder und Jugendlichen entgegenwirken kann

  • ist ansprechend und beliebt als Sportart, weil es als “cool” bewertet wird

  • ist geeignet als Integrationsmittel für Kinder mit Migrationshintergrund, da die Sportart in den Herkunftsländern häufig einen hohen Stellenwert hat

  • fördert Mut, Willenskraft, Selbstvertrauen, Disziplin, Selbstkontrolle, Verantwortungsbewusstsein und Widerstandsfähigkeit

  • vermittelt sportlich faires, technisches bzw. taktisches Denken und Handeln

  • ermöglicht “Kämpfen” als Urbedürfnis in geordneten Bahnen, allein durch das Schlagen auf den Boxsack können Stress und Aggressionen abgebaut werden

  • und die Reflexionen darüber tragen zu einer verminderten Aggression nach außen, gegen andere Personen und Gegenstände bei; Aggressionen lassen sich besser kontrollieren und sozial adäquat besser einsetzen

  • erhöht infolge die Frustrationstoleranz und steigert die eigene Geduld

  • steigert die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und das Vertrauen in die eigene Kompetenz

  • vermittelt Regeln, Respekt voreinander und fördert freundschaftliche Beziehungen

  • wirkt den aktuellen körperlichen Defiziten der Kinder und Jugendlichen im Bereich Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer und der damit verbundenen Zunahme von Übergewichtigkeit entgegen

  • setzt auf sozialintegrative Aspekte des Olympischen Boxens, bei denen Jugendliche die Regeln der Sportart akzeptieren und diese Erfahrungen auf ihr alltägliches Verhalten übertragen